Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM genannt, sind seit über 2000 Jahren bewährte Heilweisen, die sich durch die folgenden Therapiemethoden ganzheitlich ergänzen:

Die 4 Säulen (Therapiemethoden) der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

  • Akupunktur
  • Ernährungsberatung,
  • Arzneimittel (Heilkräuter, Mineralien, tierische Substanzen)
  • Massagetechniken wie z.B. Tuina, Gua Sha (Schaben)

Jede dieser TCM – Therapiemethoden basiert auf den

Konzepten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

  • den Prinzipien von Yin und Yang, hier mein Logo
  • den 5 Wandlungsphasen,
  • den Energieleitbahnen/Meridianen und
  • der Physiologie der inneren Organe.

Diagnose in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

Praktisch erhebe ich als Heilpraktikerin im Erstgespräch mit Ihnen die Diagnose:

  • über das Anamnesegespräch,
  • eine Bauchdiagnose,
  • das Tasten der Pulsqualitäten und
  • die Beurteilung des Zungenbildes.

Aus der Vielzahl der diagnostischen Schritte setzt sich nun für mich ein Bild über Ihre Beschwerden und Erkrankungen zusammen.                                                                     

Zum Beispiel: Was ist die Ursache, wie tief sitzt die Erkrankung? Welche Meridiane und Organe sind betroffen? Wie stehen alle Beschwerden des Patienten in Zusammenhang?

Die Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bilden also ein in sich geschlossenes System, mit dem sich prinzipiell jedes Beschwerdebild beschreiben und behandeln lässt. Dauer und Erfolgsaussichten der Behandlung variieren je nach Krankheitsbild.
Die Entscheidung darüber, welche der möglichen Therapiemethoden innerhalb der Chinesischen Medizin (TCM) angewandt werden, hängt vom individuellen Beschwerdebild des Patienten ab. Im Gespräch legen wir gemeinsam die für Sie angebrachte Therapieform fest, die sich häufig aus mehreren Heilmethoden der Chinesischen Medizin zusammen setzt.
Mehr Informationen zur Traditionellen Chinesischen Medizin und deren Indikationen finden Sie auf den Seiten der AGTCM – Arbeitsgemeinschaft Traditionelle Chinesische Medizin.

Akupunktur

Wirkungsweise der Akupunktur

Die Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen) ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch das Nadeln spezifischer Akupunkturpunkte werden die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert und der Organismus angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei wird unsere „Lebensenergie“, das sogenannte „Qi“ bewegt und reguliert. So können sich gestaute Energien verteilen, mögliche Energiedefizite ausgeglichen und Blockaden gelöst werden.

Klinisch-experimentell nachgewiesen wirkt die Akupunktur:

  • Blockierungen lösend,
  • Schmerz lindernd,
  • Entzündungshemmend,                           
  • Immunsystem stärkend,
  • Entspannend und Stimmung aufhellend

Die 361 (Haupt-) Akupunkturpunkte befinden sich auf den 14 Hauptenergieleitbahnen/ Meridianen, die wie ein Fließsystem ein energetisches Netzwerk bilden, welches über innere Verläufe alle Körperregionen, so auch die inneren Organe, miteinander verbindet und beeinflusst.

 

Indikationen zur Akupunktur

Zwar wurde die Akupunktur in Europa zunächst hauptsächlich zur Behandlung von Schmerzen wie z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen populär, sie kann jedoch aufgrund dieser inneren Leitbahnverläufe bei jeglichen körperlichen, mentalen oder seelischen Beschwerden wie z.B. (Abwehr)Schwäche, Allergien, Unruhe  Schlaflosigkeit, Suchtproblemen, Unfruchtbarkeit…. eingesetzt werden.

Weitere Anwebdungsgebiete und Beschwerden finden Sie auf folgender AkupunkturIndikationsliste.

 

Durchführung der Akupunktur

Akupunkturpunkte kann man sich als kleine Öffnungen oder Tore auf unseren Energie-Leitbahnen (Meridianen), die unseren gesamten Körper durchfließen, vorstellen. Durch das Setzen von sehr dünnen Akupunktur-Nadeln in diese Akupunkturpunkte auf underen Meridianen werden wirksame Reize gesetzt, die so Verbindung zum Qi im Innern des Körpers aufnehmen. Die Auswahl der Akupunkturpunkte und deren Tiefe erfolgt vom Akupunkteur unter Berücksichtigung seiner Diagnostik und der Akupunktur-Technik mit der er prinzipiell arbeitet oder die er in diesem Fall für angebracht hält. Die Nadeln verbleiben meist für 15-30min im Körper.

Heilkräuter (Arzneimittel)

In der Arzneimitteltherapie haben in über 2000 jähriger Anwendung Pflanzen, Mineralien und tierische Produkte ihre heilende Wirkung erwiesen.

Wirkungsweise der chinesischen Heilkräuter (Arzneimittel)

Jedes chinesische Arzneimittel (Heilkraut) weist unverkennbare Charakteristika auf wie z.B.:  

  • Geschmacksrichtung,
  • Wirkrichtung, und -ort,
  • Indikation,
  • Leitbahn, auf die es wirkt und
  • Temperaturverhalten.

 

Die Geschmacksrichtungen sind süß, scharf, salzig, sauer, bitter, neutral, aromatisch und adstringierend. Jedes Arzneimittel hat eine oder mehrere dieser Geschmacksrichtungen und wirkt in bestimmten Leitbahnen oder Organen. So kann die Heilkraft gezielt lokal genutzt werden. Weiterhin ist das Temperaturverhalten wichtig. Man unterscheidet: heisse, warme, neutrale und kalte Heilsubstanzen. Bei einer Erkältung wirken wärmende oder heiße Heilkräuter wie z.B. Ingwertee lindernd und wohltuend.

Jede Rezeptur wird also individuell auf den Patienten und die bestehende Krankheitssituation abgestimmt. Die kombinierten Heilkräuter (Arzneimittel) ergänzen und unterstützen sich dabei in ihrer Wirkung. Nur selten werden einzelne Arzneimittel eingesetzt. Sowohl akute als auch chronische Krankheiten können mit chinesischen Arzneimitteln behandelt werden.

 

Behandlung mit chinesischen Heilkräutern (Arzneimitteln)

Meist erstreckt sich die Behandlung von 1 Woche bis zu mehreren Monaten, abhängig von der Schwere und Dauer der Erkrankung. Chinesische Heilkräuter können in jedem Alter genommen werden. Wir Heilpraktiker passen dazu die Dosis der Rezeptur dem Alter und den Lebensgewohnheiten des Patienten an.

 

Sicherheit und Artenschutz chinesischer Heilkräuter (Arzneimittel)

In Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern, werden die chinesischen Arzneimittel vorwiegend über Apotheken gehandelt. Diesen obliegt die Verantwortung über die Reinheit der Mittel. Die Identität und Reinheit der Rohdrogen wird nach EU Richtlinien regelmäßig geprüft und durch Zertifikate belegt. Daher empfiehlt sich der Kauf von chinesischen Arzneimitteln nur über die in Deutschland zugelassenen und auf chinesische Arzneimittel spezialisierten Apotheken (z.B. Zieten Apotheke)
Heute wird bei der Wahl der Arzneimittel natürlich dem Artenschutz Rechnung getragen. Geschützte Arten aus dem Tier- und Pflanzenreich werden nicht mehr eingesetzt.

Die Natur ist die beste Apotheke
S. Kneipp

Ernährungsberatung

Die Ernährungstherapie hat in China eine lange Tradition. Nicht nur zum Überwinden bestehender Krankheiten, besonders und eher schon als Prophylaxe zur Gesunderhaltung,setzt die chinesische Medizin eine auf jeden Menschen und seine derzeitige Lebensphase (z.B. Kindheit, Schwangerschaft, höheres Alter) individuell abgestimmte Ernährung ein.

Wirkungsweise der Ernährungstherapie in der chinesischen Medizin                        

In der chinesischen Diätetik wird die Ernährung den Rythmen von Tageszeit und Jahreszeit angepasst. Verzehrt werden vorzugsweise der Jahreszeit entsprechende Nahrungsmittel.

So werden im Winter eher warme/heiße Getränke empfohlen wie z.B. Glühwein, bei dem die enthaltenen Gewürze wie Nelken und Cardamon zusätzlich noch wärmend sind. Im Sommer dagegen werden kühlende Getränke und Speisen bevorzugt und wir essen z.B. gerne Melone, die durch ihren hohen Wasseranteil noch zusätzlich kühlt.


Die chinesische Ernährungslehre geht weiterhin davon aus, dass die optimalen Lebensmittel auch in der Region „wachsen“, wo jeder Mensch „aufwächst“ und lebt, eine auch aus ökologischer Sicht interessante Erkenntnis.

 

Klassifizierung der Lebensmittel in der Ernährungstherapie der chinesischen Medizin

Lebensmittel werden ähnlich den Heilkräutern hinsichtlich ihrer Wirkung im Körper nach folgenden Qualitäten der Heilwirkung klassifiziert:                

  • Geschmack
  • Geruch  
  • Temperaturverhalten sowie
  • Farbe und Konsistenz der Nahrungsmittel.

 

Diese Charakteristika stimulieren die inneren Organe und ihre Wandlungsphasen und sind die Grundlage der 5-Elemente/Wandlungsphasen-Ernährung. So wird z.B. der saure Geschmack bestimmter Lebensmittel zur Stärkung der Leber (Element Holz) und süße Nahrung tonisierend für Magen, Milz und Pankreas (Element Erde) eingesetzt.

Im Zentrum jeder diätetischen Verordnung steht für mich als Ihre Heilpraktikerin die Unterstützung Ihres Konstitutionstypes und/oder die Kompensation bestehender Ungleichgewichte von z.B. Yin und Yang oder bestimmter Wandlungsphasen (Erde, Metall, Wasser, Holz, Feuer).
Qing Manman Chi !  Guten Appetit !

Schröpfen

Behandlung mit Schröpfen

Das Schröpfen zählt zu den ausleitenden Verfahren. Es ist eine uralte Reiztherapie, die nicht nur in der Traditionellen Chinesischen Medizin, sondern auch von Naturheilern im griechischen, ägyptischen und indischen Altertum (Ayurveda) angewandt wurde.                                       

Beim Schröpfen verwenden wir Heilpraktiker Schröpfgläser, die mit Unterdruck auf ein begrenztes Hautareal gesetzt werden. So wird an den behandelten Stellen das Bindegewebe verstärkt durchblutet und der Stoffwechsel gesteigert.                                                      

Über die Stimulation der Hautrezeptoren bewirkt das Schröpfen aber auch die Aktivierung von Reflexzonen am Rücken, die in enger Beziehung zu inneren Organen stehen und auf diese einwirken. Dieses Konzept ist auch von der Schulmedizin anerkannt (Stichwort Head’sche Zone) und wird als Erklärung für die heilenden/lindernden Effekte der Massagen, insbesondere der Bindegewebsmassagen, angeführt.                                

Man unterscheidet das trockene/unblutige und das blutige Schröpfen. Bei beiden Arten werden so genannte Gelosen (als Delle oder kalte Verhärtung zu ertasten) behandelt, die aufgrund stockender/unzureichender Blutversorgung in dieser Körperregion entstanden. Vorwiegend wird das Schröpfen bei Verspannungen und Schmerzen angewendet, aber auch bei Er­käl­tungen oder Menstrua­tions­­beschwerden kann es unterstützend eingesetzt werden. Patienten empfinden die Behandlung als schmerzlindernd, entspannend und spüren auch bei Müdigkeit und Stress wohltuende Erleichterung.

Moxibustion

Wirkungsweise der Moxibustion

Getrocknetes Beifuß-Kraut wird als Moxa-Kraut bezeichnet. Es wird in Form einer Zigarre lose oder als Kegel geformt, zusätzlich und unterstützend zur Akupunktur verwendet. Mithilfe des Moxakrautes werden entweder nur bestimmte Akupunkturpunkte oder ganze Körperareale erwärmt. Dabei berührt das brennende Moxakraut die Haut nicht, sondern wird mit etwas Abstand über den Akupunkturpunkten abgebrannt.           

Anwendung der Moxibustion

Dieser unser Qi und Blut erwärmende Effekt der Moxibustion unterstützt zusätzlich zur Akupunktur vor allem die Beseitigung von Stagnationen und/oder Kälte im Inneren unseres Körpers.

Gua Sha

Behandlung mit Gua Sha

Gua Sha („gua“ schaben und „sha“ Rötung der Haut) ist eine Schab-Massagetechnik der Chinesischen Medizin, bei der verspannte und schmerzende Regionen des Körpers  mit Massageöl eingerieben und dann mit unterschiedlich geformten Schabern aus Jade oder Kuhhorn massiert werden.                                                  

Dies fördert die Entspannung, regt Durchblutung und Stoffwechsel an und aktiviert das Immunsystem. Gua Sha kann so verschiedene Beschwerden wie z.B. Rückenschmerzen, hartnäckige Muskelverspannungen, Nackenschmerzen und Kopfschmerzen therapieren oder auch begleitend zur schulmedizinischen Therapie von z.B. Kreislaufschwäche, Atemwegs- und urologischen Erkrankungen eingesetzt werden.

Beratung / Coaching

Neben den von mir in der „praktischen“ Behandlung eingesetzten Therapieverfahren gewinnt das Beratungsgespräch und Coaching im psychologischen Bereich in meiner Heilpraktikertätigkeit zusehends mehr an Bedeutung.

Fast keine Beschwerde oder Unwohlsein begrenzt sich ausschließlich auf den Körper. Unsere Seelen- und Gedankenwelt sind tief mit ihm verknüpft. So beeinflussen sich diese drei Anteile in uns in jeder Sekunde, Situation und Lebensphase.

Die meisten Probleme, mit denen wir konfrontiert werden, lösen wir aus eigener Kraft. Manchmal reicht diese Kraft jedoch nicht aus, dann benötigen wir (professionelle) Hilfe. Durch Unterstützung von außen, können wir neue Antworten auf alte Fragen bekommen, Zusammenhänge neu ordnen oder anders verstehen.

Aufbauend auf Ihre persönlichen Fähigkeiten und Gegebenheiten versuchen wir daher gemeinsam, Alternativen zu Ihren bislang „nicht funktionierenden“ Gedanken-, Gefühls- und Handlungsmustern zu finden und setzen unseren Fokus auf die Optimierung Ihrer Ressourcen. Wir schauen dabei nicht auf Defizite, sondern richten unsern Blick im Coaching auf Ihre Stärken und Kompetenzen. Ihr Handlungspotential wird freigesetzt und Ihre Selbstorganisation wieder hergestellt. Diese Prozessbegleitung bietet Ihnen Unterstützung bei persönlichen und symptomatischen Fragestellungen und kann im Rahmen einer vertrauensvollen Beziehung alte Wunden heilen und erstaunliche Veränderungen in Gang setzen.

Gern stehe ich Ihnen in diesem Entwicklungsprozess empathisch und wertfrei zur Seite. Was Sie für ein besseres Leben brauchen, ist bereits in Ihnen vorhanden. Es muss nur aktiviert werden.

Haben Sie Vertrauen in sich!

Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht.
Der andre Zwischenräume und das Licht.
E. Matani

Schmerztherapie / Neuraltherapie

Schmerztherapie

Schmerztherapie ist ein sehr umfassender Begriff für alle die Behandlungsverfahren, die Schmerzlinderung und Schmerzbeseitigung zum Ziel haben.

Als Heilpraktikerin setze ich je nach Art und Lokalisation des Schmerzes und nach Wunsch des Patienten verschiedene Naturheilverfahren ein:

Akupunktur, Ohr-Akupunktur, Moxibustion, Schröpfen, Gua Sha, Massage, Heilkräuter, Homöopathie und Neuraltherapie. 

 

Neuraltherapie

Neuraltherapie ist eine Behandlungsform der Alternativen Schmerztherapie, bei der verschiedene, schmerzende Körperregionen angesprochen werden können.

 

Wirkungsweise der Neuraltherapie

 Als ganzheitliche Regulationsbehandlung nutzt die Neuraltherapie die Wechselwirkungen unseres vegetativen Nervensystems mit unserer Haut, Bindegewebe, Muskeln und Organen, um die gestörten und schmerzenden Systeme wieder in Balance zu bringen.

Dabei wird in bestimmte Akupunktur- oder Schmerzpunkte eine kleine Menge des Lokalanästhetikums Procain (meist in die Haut als Quaddel oder den Muskel) appliziert.

Dies fördert die Durchblutung, reguliert die Nervenzellen und regt den Selbstheilungsprozess an. So lindert die Neuraltherapie spürbar schmerzhafte Prozesse und Reizzustände und der Patient erlangt Schmerzlinderung oder -freiheit ohne Medikamenten-Einnahme.

Die unterschiedlichsten Beschwerdebilder können mit der Neuraltherapie behandelt werden. 

 

Häufigste Indikationen der Neuraltherapie sind

  • Kopfschmerz / Migräne,
  • Nackenschmerz, Rückenschmerz, Ischiasschmerz, Gelenkschmerz
  • Narbenbehandlung / Narbenentstörung

Auch zur Narbenbehandlung und Narbenentstörung wird die Neuraltherapie genutzt,

indem der Heilpraktiker die Narbe mit dem Lokalanästhetikum unterspritzt, die Narbe dadurch besser durchblutet und ihr Gewebe so weicher und homogener wird.

Augendiagnose / Irisdiagnose

„Das Auge als Spiegel unseres Innern“

 Mit der Erforschung dessen, was in den Augen sichtbar wird, befassten sich schon die alten Chinesen. Die wissenschaftliche Augendiagnostik wurde im 19. Jahrhundert vom ungarischen Arzt I. Peczely neu begründet und den Deutschen E. Felke und J. Deck weiter geführt.

Sie ist heute durch Empirie und systematische Forschung zu einem wertvollen und unverzichtbaren Hinweis-Diagnostikum für uns Heilpraktiker geworden.

 

Was vermittelt uns die Augendiagnose / Irisdiagnose?

In der Struktur der Iris (histologisch zum Bindegewebe zählend) enthüllen sich unsere meist verborgenen Erbanlagen, anlagebedingten Schwächen sowie individuelle Reaktions- bzw. Regulationsweisen auf pathogene Reize.

Die Farbe ist durch ihre Veränderung so etwas wie ein Tagebuch der Körperfunktionen. Sie und die weiteren in der Augendiagnose relevanten Formen, Zeichen, Strukturen, Gefäße und Pigmente von Pupille, Iris, Sklera und Lidern eröffnen uns Heilpraktikern die bedeutende Möglichkeit, schon im Vorfeld von Beschwerden und Erkrankungen, Ursache und tendenziellen Verlauf des „individuellen Krankseins“ eines Menschen zu erkennen.

 

Früherkennung und Differentialdiagnose mittels Augendiagnose / Irisdiagnose

Durch die im Vergleich zum „gesunden Auge“ auftretenden Veränderungen wird es so möglich, schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt Präventivmaßnahmen einzuleiten, wo klinische Untersuchungen und Befunde noch absolut negativ sein können.

Die bei der Augendiagnose durch den Heilpraktiker entdeckten Auffälligkeiten können schnell und zielgerichtet mit schulmedizinischen Verfahren, wie z.B. Röntgen, MRT, CT, Spiegelung, EEG/EKG, Blut- und Urinuntersuchung abgeklärt werden. So kann in vielen Fällen eine schicksalhafte Fehlentwicklung hinausgezögert oder gar verhindert werden.

Da das Auge nicht nur unser Sehorgan, sondern auch so etwas wie „ein Spiegel unseres Innern“ darstellt, kann ich als Ihre Heilpraktikerin die Augendiagnose neben der bereits genannten Hilfe zur Prognose auch hervorragend zu differentialdiagnostischen Zwecken begleitend für andere Therapieformen z.B. Akupunktur, Schüsslersalz-Therapie, Bachblüten-Therapie u.a. heranziehen.

Komplexmittel-Homöopathie

Was bedeutet Komplexmittel-Homöopathie?

In der Komplexmittel-Homöopathie kommen im Gegensatz zur Klassischen Homöopathie keine homöopathischen Einzelmittel, sondern fixe Kombinationen aus ihnen, also Komplexmittel zum Einsatz. Für diese werden mehrere passende Einzelsubstanzen ausgewählt, die in ihrer Zusammensetzung auf ein Anwendungsgebiet abgestimmt sind.

 

Die Komplexmittel-Homöopathie als Weiterentwicklung der Klassischen Homöopathie

Zunächst wurde die Klassische Homöopathie von dem Chemiker, Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann (1755-1843) entwickelt. In ihr wird entsprechend dem aufgestellten Ähnlichkeitsgesetz „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ behandelt und mithilfe einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte des Patienten das passende homöopathische Mittel aus mehr als 2000 tierischen, pflanzlichen und mineralischen Substanzen ausgewählt. Dieses der Homöopathie zu Grunde gelegte Prinzip besagt, dass genau die Substanz in der Lage ist, eine Krankheit zu heilen, die bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen würde, wie die, unter denen der Erkrankte leidet.

Einer der ersten, der für seine Patienten mehrere homöopathische Einzelmittel – meist in niedrigen Potenzen miteinander kombinierte, war der Lehm-Pastor Emanuel Felke (1856-1926). Nachdem er zunächst die Klassische Homöopathie nach Hahnemann erlernte und über viele Jahre praktizierte, fügte er später den ermittelten Einzelmitteln weitere hinzu, die zum Krankheitsbild passten. Diese, in der Behandlung tiefer liegender Ursachen bewährten hinzugefügten Einzelmittel berücksichtigten beispielsweise bestimmte Organstrukturen und auch die gesamte Konstitution des Patienten. Durch Felke’s Zusammenarbeit mit der Mellinghoffschen Apotheke in Mühlheim an der Ruhr wurde er mit dem Leiter der Apotheke Friedrich Pascoe bekannt, der die Komplexmittel-Homöopathie weiter führte und ins Spektrum seiner Pascoe Naturmedizin übernahm.

 

Vorteile der Komplexmittel-Homöopathie – Synergieeffekte nutzen

Homöopathika, die in einem Komplexmittel enthalten sind, weisen eine ähnliche Wirkungsrichtung auf oder beziehen sich auf Beschwerden, die häufig gemeinsam auftreten. Dabei geht man davon aus, dass nicht einfach jedes Einzelmittel nur für sich allein wirkt, sondern sich die einzelnen Substanzen gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Gemäß der Erkenntnis „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ ergeben sich bei einem sorgfältig zusammengestellten homöopathischen Komplexmittel synergistische Wirkungsweisen.

 

Anwendungsgebiete der Komplexmittel-Homöopathie

Ebenso wie in der Klassischen Homöopathie werden auch in der Komplexmittel-Homöopathie über einen schwachen Reiz auf den Körper die Selbstheilungskräfte und somit die Selbstregulation des Patienten angeregt. Grundsätzlich können homöopathische Komplexmittel sowohl zur Behandlung von akuten als auch von chronischen Beschwerden genutzt werden. Die Anwendungsgebiete der Komplexmittel-Homöopathie sind vielfältig.

So setze ich in meiner Heilpraxis Komplexmittel-Homöopathika zum Beispiel erfolgreich in der Behandlung folgender Beschwerden ein:

  • Kopfschmerzen / Migräne / Schlafstörungen / Erschöpfung / Burn Out
  • psychische Beschwerden (z.B. Ängste)
  • Regelbeschwerden / PMS
  • Erkältungen / Infekte / Allergien
  • Uro- und Genitalerkrankungen (z.B. Blasenentzündungen)
  • Magen- und Darmerkrankungen (z.B. Reizmagen / Reizzdarm)
  • Raucherentwöhnung

Bachblüten

Wie entstand der Begriff „Bachblüten“

Die Bachblüten-Therapie ist eine Behandlungsmethode der Alternativmedizin, bei der wir Heilpraktiker mittels Gabe einzelner oder kombinierter Blütenessenzen die Harmonisierung eines disharmonischen seelischen Zustandes unterstützen.                                                            

Die Bachblüten-Therapie wurde in den 1930er Jahren von dem britischen Arzt Edward Bach begründet und auch nach ihm benannt.

Die 38 Bachblüten-Mittel werden aus hoch verdünnten Tropfen 38 verschiedener Blüten hergestellt. Natürliche Eigenschaften der 38 Bachblüten (wie z.B. Wachstum und Rahmenbedingungen zur vollen Entfaltung) entsprechen verschiedenen Seelenzuständen des Menschen. Die Einnahme der Bachblüten bewirkt u.a. auch, dass sich der Patient mit seiner Persönlichkeit auseinandersetzt und eine vorübergehende negative psychische und persönliche Haltung in einen positiven Zustand überführt.                              

Häufigste Einsatzgebiete der Bachblüten-Therapie

  • verschiedenste Ängste,
  • Unsicherheiten und Überempfindlichkeiten,
  • nicht gegenwärtige, einsame, verzweifelte Zustände oder
  • gestörte Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Selbstdarstellung

 

Da die Bachblüten so sanft und ohne Nebenwirkungen unsere Seele unterstützen, setze ich die Bachblüten-Therapie oft auch bei Kindern und begleitend zu meinen anderen Therapieformen   wie z.B. Akupunktur, Raucherentwöhnung, Kinderwunsch- oder Schwangerschaftsbegleitung ein.

Schüssler Salze

Mineralien sind in unterschiedliche Mengen und Zusammensetzungen in allen lebenden Organismen vorhanden. Sie sind lebensnotwendig auch für uns Menschen, damit die komplizierte Zellchemie in unseren Geweben und Körpersäften intakt bleiben kann.

Sie beeinflussen das Energiepotential der Zellmembran und die Reaktionsfähigkeit der Zelle und sorgen so für einen physiologischen Stoffwechsel.

Kommt es zu Störungen in Menge, Verteilung oder Verwertbarkeit, entstehen Blockaden in der Zwischenzellsubstanz und längerfristig Beschwerden, Schmerzen oder gar Krankheiten.

 

Wie entstand der Begriff „Schüssler-Salze“

Die Schüssler-Salz-Therapie ist eine „biochemische“ Therapieform der Alternativmedizin und wurde vom Arzt für Homöopathie Wilhelm H. Schüssler (1821–1898) entwickelt. Er praktizierte zunächst 15 Jahre als Homöopath und widmete sich dann in seinen Forschungen hauptsächlich den Mineralsalzen und seinen Wirkungen und entwickelte so seine „Schüssler-Salze“.

Das Besondere an den Schüssler-Salzen ist, dass sie als anorganische Mineralstoffe zusätzlichdurch Verreibung potenziert sind und so im Organismus als Zellfunktionsmittel wirken können.Um die Wirksamkeit noch mehr zu erhöhen, verband Dr. Schüssler in seinen Schüssler-Salzenjeweils ein basisches und ein saures Element miteinander.

 

Therapie mit Schüssler-Salzen

Ist unser Stoffwechsel durch einen Mangel/Überschuss eines Minerals beeinträchtigt, verabreicht der Heilpraktiker nach vorheriger Antlitzdiagnose/Augendiagnose und detaillierter Aufnahme des Konstitutions- und Beschwerdebildes genau diese Mineral-Verbindungen in homöopathischen Gaben als Schüssler-Salz-Tablette oder Globuli und gleicht so das Ungleichgewicht innerhalb der Zellen aus.

Aber das Anwendungsspektrum der Schüssler-Salze umfasst darüber hinaus auch Therapie und Vorbeugung akuter und chronischer Schmerzen und Beschwerden anderer Art. Neben vielen körperlichen Symptomen kann man mit Schüssler-Salzen sanft auch Ungleichgewichte und Beschwerden im emotionalen und mentalen Bereich behandeln.